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BGM stärkt Pflege

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1. branchenspezifische BGM-Veranstaltung von Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V.

16. November 2015, Handelskammer Bremen, Großer Saal

 

Unter dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege“ lud Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V. ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen der Region zu einer branchenspezifischen Veranstaltung ein. Was ist zu tun und wie wird BGM in der Praxis gestaltet, wenn es nachhaltig wirken soll? Diese Fragen standen im Mittelpunkt.

Nach einem Grußwort von Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest, die das Projekt der Regionalen Koordinierungsstellen BGM fördert, widmete sich zunächst Prof Dr. Knut Tielking von der Hochschule Emden/Leer den Herausforderungen, die betriebliches Gesundheitsmanagement für die Pflege-Branche mit sich bringt. Dazu zählt u.a. die zu beobachtende flächendeckend geringer werdende Personalausstattung bei gleichzeitig wachsenden Fallzahlen. Hieraus resultieren ganz unmittelbare Belastungen für die Pflegekräfte, wie z.B. die Arbeitsverdichtung, der Zeitdruck und die Beschleunigung von Arbeitsprozessen. Wie kann es im Sinne der Beschäftigten und der Arbeitgeber gelingen, die Arbeitskraft möglichst lange und effektiv aufrechtzuerhalten? Das Betriebliche Gesundheitsmanagement kann hier in der Reduzierung von Belastungen und in der Förderung von Ressourcen eine entscheidende Rolle spielen. Doch dabei ist es enorm wichtig, dass sich nicht nur die Menschen, sondern auch das Arbeitsumfeld verändert.

Wie in der Praxis beides in den Blick genommen werden kann, beschrieb der aks Pflegedienst, vertreten durch Frau Simone Walter. In einem Dialog mit Frau Teresa Hegmann von caterva GmbH wurden die Möglichkeiten, Schwierigkeiten und Vorteile eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements erläutert. Fazit: Gesunde Arbeitsumgebungen und gesunde Beschäftigte sind auch in ambulanten Pflegediensten möglich. Dabei ist die Unterstützung durch externe Partner wie z.B. einer Krankenkasse nur von Vorteil.

Im zweiten Praxisbeispiel stellte Herr Guido Suing vom St. Elisabeth-Stift vor, wie die stationäre Pflegeeinrichtung aus Lastrup 2012 gemeinsam mit der AOK Niedersachsen das Betriebliche Gesundheitsmanagement geplant und umgesetzt hat. Er widmete sich insbesondere der Frage, wie die Beschäftigten beteiligt, motiviert und ihre gesundheitlichen Kompetenzen weiterentwickelt werden konnten.

Im Zuge der Veranstaltung konnten die Gäste in einer Ausstellung mit potenziellen externen Partnern in Kontakt treten. Als regionale Dienstleister mit Angeboten im Bereich „Gesundheit im Betrieb“ stellten sich Allianz Deutschland AG, caterva GmbH, Ge.on Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH und qualitrain GmbH vor.

 

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